Hier wollen wir Ihnen große und kleine News aus dem täglichen Leben zugänglich machen. Vieles wird sich auf Gesundheit und Selbstfindung beziehen, doch auch lustiges und ernstes soll nicht zu kurz kommen.
Und so wollen wir unseren ersten Beitrag gleich beginnen und ein wenig über Brot berichten.
So sind wir davon überzeugt, dass Brot – egal ob aus Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl hergestellt – nur dann richtig gut schmeckt, wenn Sauerteig die Basis ist. Und der ist geschmacklich nicht zu vergleichen mit industriell hergestelltem Trockensauer als gängiger Basis für Sauerteigbrote, die überwiegend im Handel angeboten werden. Ein echter Sauerteig braucht Zeit und Behutsamkeit. Er gärt und muss reifen und bekommt dadurch seine besondere aromatische Note.
Probieren Sie es aus und achten Sie dabei unbedingt auf den Geschmack
Doch nicht nur das: Auch Lebenswichtige Stoffe werden frei, wie Lezithine, Enzyme, Spurenelemente, Vitamine, Eiweiß, natürliche Aminosäuren, Milchsäure, natürliche Hefen und vieles mehr. Vollendet wird der Reifeprozess mit dem Backen.
Auch sollte man versuchen einen Bäcker zu finden, der nicht industriell gefertigte und angelieferte Brote und Brötchen zum Verkauf anbietet. Denn das Wissen über die richtige Sauerteigführung haben nur mehr wenige traditionell produzierende Bäckerbetriebe wie Kasses in Thaya im Waldviertel, Kaschik in Wien oder Mauracher Hof im oberösterreichischen Mühlviertel. Zum Glück, denn einmal probiert bestechen diese Brote durch herrliches Aroma, optimale Konsistenz und lange Haltbarkeit. Ein Sauerteigbrot schmeckt in ein Tuch geschlagen nach fünf Tagen noch ausgezeichnet.
Immer wieder in Punkto Ernährung gilt: Naturbelassenheit bringt Mehrwert.
So zeigen Fütterungsversuche, dass Milch von Kühen aus Weidewirtschaft, also echte Heumilch, doppelt so viele erwünschte konjungierte Linolsäure (CLA) und deutlich mehr mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, sowie bis zu drei Viertel mehr Beta-Carotin enthält.
Aber auch beim Fleisch zeigt sich der qualitative Unterschied zwischen Weidehaltung und Stallhaltung, den man auch schmeckt. Mit ihrer Widerstandsfähigkeit sind regionaltypische Rassen an die jeweiligen klimatischen Bedingungen angepasst und gesünder. Und sie schaffen bäuerliche Identität.
Allerdings ist ihre Haltung aufwendiger und oft fehlt es an geeigneten Vermarktungsstrategien. Deshalb leisten Bauern und Bäuerinnen, die alte Rassen halten, Pionierarbeit und eröffnen Konsumenten damit ein Schlaraffenland außergewöhnlicher Geschmackserlebnisse. Eindrucksvoll erklärt Lampert dazu die Vorzüge von Pinzgauer, Tuxer oder Galloway Rind, dem robusten Mangalitza Schwein oder Tauern Lamm. So, dass einem das Wasser im Mund zusammen rinnt.
Und egal ob Essig, Olivenöl, Käse, Schokolade oder Marmelade, überall gibt es traditionelle Herstellungsverfahren und auch die kulinarische Reise in die Obst-, Gemüse- und Kräuterwelt lohnt sich. Mit einfachen Rezeptideen bekommt man Appetit auf mehr Genuss. Beschäftigt man sich einmal damit, schafft man es kaum, nicht sich selbst appetitliche Häppchen für die Lesereise zuzubereiten. Und wer sich staunend fragt, wo man denn die ausgefallenen Zutaten bekommt, findet vielleicht im Einkaufsführer die richtige Adresse vom nächst gelegenen Genussproduzenten
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